25. Klein Tiroler Fasching

"Sing mei Sachse sing, es is e närrisch Ding"


Im Jahre `95 ging Klein Tirol und der Fasching den Bund des Lebens ein. Seitdem ist der Klein Tiroler Fasching aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr weg zu denken. Seit dem 11.11.18 regieren die Narren nun schon in der 25. Faschingssaison.

Die Lottofeen Marcus und Philipp verlosten zahlreiche Glücksmomente an die Gäste des Klein Tiroler Faschings. Dabei gab es keine Nieten und es blieb keine Kehle trocken.
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Beim Einlass-Spiel musste der Kaffeesatz genau gelesen werden. Hat man viel oder wenig Satz in der Tasse?

Als der Hochzeitsmarsch erklang, wurde das Programm eröffnet. Passend zum diesjährigen Motto erklang das Lied "Sing, mei Sachse sing" und das Prinzenpaar und der 11errat hielten Einzug in den Saal. 
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Das diesjärhige Prinzenpaar, Prinzessin Maxi die I
mit seiner Hoheit Prinz Max der I, regierte
durch die 25. Klein Tiroler Faschingssaison.



Kurt Knospe alias Philipp und Fritz Welke alias Frank führten durch das eineinhalbstündige Programm. Sie sind begeisterte Gartenfreunde und befinden sich im Schrebergarten von Kurt Knospe. Er berichtet seinem Gartennachbarn von seinen Zuchterfolgen.

Die Zuschauer durften sich auf ein Paradestück der Sketch- und Schauspielkunst freuen und wenn die Namen Herricht und Preil ins Spiel kamen waren Lachsalven am Stück vorprogrammiert. Natürlich gaben Daniel und Philipp den legendären Gartenfreund zum Besten. Die exzellente Darbietung wurde mit reichlich Beifall belohnt.

Das Sachsen auf der ganzen Welt sind, wurde nun von allerhöchster Stelle unter Beweis gestellt. Viele der größten Persönlichkeiten fanden sich nacheinander ein. Zum furiosen Ende überschwemmten sie schließlich in geballter Ladung selbst das ganze Himmelreich - überall sind Sachsen - eben auch im Himmel. Wie z.B. August der Starke, Johann Sebastian Bach und Anton Günther.
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Ebenso eine Sächsin, die auf ihre ganz eigene Art und Weise Bekanntheitsgrad erreichte, fiel nun unserem Gartenfreund Kurt Knospe auf die Nerven - Regina Zindler. Zum Glück haben die Narren ihre Regine in den Reihen, welche in dieser Rolle den ganzen Saal zum Lachen brachte. Im dollsten Sächsisch wetterte sie über den Maschendrahtzaun und den Knallerbsentrauch.

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Nach so viel Aufregung hatten sich unsere Gartenfreunde und mit ihnen alle Kaffeesachsen erst einmal eine Pause verdient.


Nach der Pause ging es schwungvoll weiter, die Klein Tiroler Funken begeisterten mit ihrem Gardetanz.


Dann war Ärger im Anmarsch, in Person von Wachtmeister Dubtschek mit seinem Polizeihund Adi! Seine Frage nach Mord und Totschlag in Gartenlaube konnte schnell beantwortet werden: "vergiftete Ratten in der Laube, gemolchte Mäuse und Maulwürfe in den Beeten, unzählige vergiftete Insekten... Neulich soll hier einer in der Sparte sogar auf Spatzen geschossen haben.
Doch wer ist der Mörder? - immer der Gärtner!
In diesem Fall jedoch nicht, denn der Gärtner wurde im eigenen Gewächshaus selbst zum Opfer, der Mörder war immer der Butler.


Den Gartenfreunde Kurt Knospe und Fritz Welke ging plötzlich das Bier und sie wollten schon das ganze Programm anhalten. Sie riefen nach dem Oberkellner Karl alias Schmand, welcher neben Bierblumen gleich einen ganzen Strauß an Witzen auftischte. Neben Erfahrungen als Kellner plauderte über das eigene Eheleben und gab die verrücktesten Anekdoten zum Besten, die zu schön waren um wahr zu sein. Jahr für Jahr schlüpft er in neue Rollen, welche ihm immer wie auf den Leib geschneidert sind.


Hier im Dörnitztal kennt sie jeder und verrückter Weise sind sie sogar noch beliebt, die Jungs unseres Männerballetts.


Die Begeisterung war wie immer groß, doch für eine Zugabe blieb leider keine Zeit, denn es klingelte an der Tür. Kurt Knospe freute sich über die ersten Silberhochzeitsgäste. Dann wurde es Zeit für das Prinzenpaar sich von seinen Untertanen zu verabschieden und der Elferrat marschierte hinaus, sodass alles endete wie es begann mit "Sing, mei Sachse sing".


Doch es war lange noch kein Ende in Sicht, denn bis zum Morgengrauen war nun noch viel Zeit beim Silberhochzeitstanz das Tanzbein zu schwingen. Was natürlich auch nicht fehlen durfte, war die Prämierung der besten Kostüme. Unter den Preisträgern waren unter anderem die Sachsn Klinik, der Leipzscher Zoo und de Karzln aus dem Erzgebirge.


Das DJ-Team sorgte bis in die frühen Morgenstunden für beste Unterhaltung.


Fotos: S.Schreiter
Text: S.Schreiter u. C.Schubert

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